Erholung nach der OP

Erholung nach der OP

Rbb AKTUELL drehte einen Filmbeitrag über eine Familien-Reha.
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Julia Horvath und Sascha Gluth

Julia Horvath und Sascha Glutz

„Wenn wir hören oder sehen, dass die Kinder hier nach ihren schweren Erkrankungen wieder das Laufen erlernen und langsam zu Kräften kommen, möchten wir nicht einfach nur zusehen, sondern ganz konkret mithelfen.“ so Sascha Gluth.
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Lindermann hilft mit

Ralf Lindemann

„Auch ich helfe mit und bitte Sie um Ihr Vertrauen und Ihre Spende.“ Ralf Lindermann alias Dr. Max Henning aus der ZDF-Serie „Unser Charly“ unterstützt die Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg seit ihrer Eröffnung.

Nur miteinander kann es gelingen

Um mehr schwerkranken Kindern und Jugendlichen die notwenige Rehabilitation zu ermöglichen, möchte unsere Kindernachsorgeklinik ein neues Haus mit ca. 135 Betten in der Nähe von Berlin bauen. Nach dem Vorbild der Nachsorgeklinik Tannheim, die 1997 mit Hilfe der Deutschen Kinderkrebsnachsorge im Schwarzwald eröffnet wurde, soll diese neue Rehaklinik zur ersten Adresse für Nachsorgebehandlungen in den neuen Bundesländern werden und das Konzept der Familienorientierten Nachsorge mit allen therapeutischen Möglichkeiten umsetzen. 

07. März 2011 - Hilfe für ein tapferes Mädchen


Weit reisen musste eine kleine Patientin, um in der Kindernachsorgeklinik behandelt zu werden.
Polina, ein 9-jähriges Mädchen aus St. Petersburg, war schwer an einem Gehirntumor erkrankt und bekam in einer Deutschen Klinik eine Chemotherapie.
Danach schloss sich eine Krebsnachsorge in unserer Kindernachsorgeklinik für herz- und krebskranke Kinder an.

Sehr entkräftet und traurig betrat Polin unsere Klinik.
Sie konnte nicht laufen und sogar kurzes Stehenbleiben fiel ihr schwer, da ihr Gleichgewichtssinn durch den Gehirntumor sehr stark beeinträchtigt war.
Polina´s Mutter musste sie in einem Kinderwagen schieben.

Wir nahmen uns viel Zeit für Polina, stimmten unsere Physiotherapien, Ergotherapien und medizinischen Behandlungen so individuell auf sie ab, dass sie recht bald an Kraft gewann. Nach drei Wochen konnte sie einige Schritte gehen und mit Hilfe eines geliehenen Kinder-Rollators wurde sie zusehends selbständiger im Gehen und glücklicher über ihre Fortschritte.

Bald sah man Polina allein am Rollator durch das Haus und das Gelände laufen. Doch wie sollte es zu Hause weitergehen?
In Russland gibt es kaum physiotherapeutische Nachsorge. Sie brauchte einen Rollator! Da dieser besondere Rollator sehr teuer ist, die russische Krankenkasse keinen verordnete und Polinas Mutter nicht so viel Geld hatte, starteten wir einen Spendenaufruf.

Rollator PolinaNach einigen Wochen kam die freudige Nachricht! Wir hatten die GAZPROM Germania GmbH als Spenderin für den Rollator gewinnen können.
Vor wenigen Tagen machte sich nun ein großes Paket auf den weiten Weg zu Polina nach Russland.

Wir hoffen alle sehr, dass es Polina gut geht und ihr der neuer Rollator nicht nur gefällt sondern auch sehr helfen wird, sich aus eigener Kraft zu bewegen.
Vielleicht ist sie schon damit unterwegs….
Wir werden bei Polina nachfragen und Sie dann informieren.