Erholung nach der OP

Erholung nach der OP

Rbb AKTUELL drehte einen Filmbeitrag über eine Familien-Reha.
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Julia Horvath und Sascha Gluth

Julia Horvath und Sascha Glutz

„Wenn wir hören oder sehen, dass die Kinder hier nach ihren schweren Erkrankungen wieder das Laufen erlernen und langsam zu Kräften kommen, möchten wir nicht einfach nur zusehen, sondern ganz konkret mithelfen.“ so Sascha Gluth.
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Lindermann hilft mit

Ralf Lindemann

„Auch ich helfe mit und bitte Sie um Ihr Vertrauen und Ihre Spende.“ Ralf Lindermann alias Dr. Max Henning aus der ZDF-Serie „Unser Charly“ unterstützt die Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg seit ihrer Eröffnung.

Nur miteinander kann es gelingen

Um mehr schwerkranken Kindern und Jugendlichen die notwenige Rehabilitation zu ermöglichen, möchte unsere Kindernachsorgeklinik ein neues Haus mit ca. 135 Betten in der Nähe von Berlin bauen. Nach dem Vorbild der Nachsorgeklinik Tannheim, die 1997 mit Hilfe der Deutschen Kinderkrebsnachsorge im Schwarzwald eröffnet wurde, soll diese neue Rehaklinik zur ersten Adresse für Nachsorgebehandlungen in den neuen Bundesländern werden und das Konzept der Familienorientierten Nachsorge mit allen therapeutischen Möglichkeiten umsetzen. 

Partnerschaft mit den Weltmeisterinnen im Frauenfußball - Turbine Potsdam!


Der Deutsche Meister und Champions League Sieger 2010, 1. FFC Turbine Potsdam, wird zukünftig mit der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg kooperieren. Die Nachsorgeklinik in Bernau, gelegen nördlich Berlins, kümmert sich mit einem familienorientierten Konzept um die Rehabilitation schwerkranker Kinder und Jugendlicher.
 
Die Geschäftsführerin der gemeinnützigen Einrichtung, Petra Bierwirth, sieht viele Gemeinsamkeiten als Grundlage für eine erfolgreiche Patenschaft zwischen der Klinik und dem 1. FFC Turbine Potsdam: "Die Frauen von Turbine Potsdam leisten mit Ihren Erfolgen Unvorstellbares und Großartiges. Sie repräsentieren nicht nur weltweit unser Land positiv, sondern haben auch für viele Menschen in diesem Land, ob Jung oder Alt, eine Vorbildwirkung hinsichtlich Freude am Sport, Disziplin und Willensstärke. Auch die in unserer Klinik betreuten herz- und krebskranken Kinder müssen oft Unvorstellbares leisten. Sie und ihre Familienangehörigen müssen sich mit ihren schweren Erkrankungen auseinandersetzen und oft große Willensstärke aufbringen, um deren Folgen zu akzeptieren bzw. neue Kräfte zu entwickeln. Gerade die außerordentlich große Willensstärke verbindet unsere Kinder und deren Familien mit den Frauen von „Turbine Potsdam“. Unsere jungen Patienten eifern unseren Fußballfrauen nach, die Frauen geben ihnen Ablenkung von ihrer Krankheit und Freude im Leben. Unsere Champions League Siegerinnen und Deutschen Meisterinnen können im Gegenzug stolz auf ihre kleinen Patenkinder sein, die sich mit ihren medizinischen Behandlungen, ihren sportlichen Therapien und ihrem eisernen Willen so gut wie nur möglich für ihren Alltag fit machen und somit auf ihr weiteres Leben vorbereiten.“
Die gemeinnützige Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg GmbH wurde am 13. März 2009 in der Bernauer Waldsiedlung eröffnet. Herz- und krebskranke Kinder und Jugendliche können sich hier nach ihren Herzoperationen, Herztransplantationen oder chemotherapeutischen Behandlungen unter medizinischer Aufsicht in einer vierwöchigen Rehabilitation erholen. Die Klinik verfolgt das Konzept der familienorientierten Rehabilitation: Die Kinder und Jugendlichen verbringen die Zeit in der Einrichtung nicht allein, sondern gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern. Derzeit können 28 junge Patienten und 72 Familienmitglieder in der Nachsorgeklinik aufgenommen werden. Dabei wird jedem einzelnen Familienmitglied die Auseinandersetzung mit der sehr belastenden Situation ermöglicht - es erhält persönlichen Therapieplan, in dem ganz individuell auf seine physischen und psychischen Bedürfnisse eingegangen werden kann. Gemeinsam gewinnt die ganze Familie somit neue Kraft und Zuversicht. Neben der medizinischen Betreuung, Ergo- und Physiotherapie, einer Schwimm- und Sporthalle bietet die Klinik für ihre jungen Patienten und deren Familienangehörige eine Kita, eine Schule und einen Jugendclub.

Beim 1. FFC Turbine Potsdam stand man dem Kooperationsgedanken sofort aufgeschlossen gegenüber. Turbines Geschäftsführer Mathias Morack gewinnt der Zusammenarbeit viel Positives ab: "Es ist wichtig, eine soziale Verantwortung gerade für Menschen zu tragen, denen es nicht so gut geht. Wenn unsere Spielerinnen und wir als Verein die Arbeit und Intention der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg unterstützen können, tun wir dies auch gern. Wie Frau Bierwirth bereits sagt - in punkto Disziplin und Willensstärke zum Erreichen der gesteckten Ziele ziehen sowohl die betreuten Kinder, Jugendlichen und Familien der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg als auch unsere Spielerinnen an einem Strang. Das ist eine hervorragende Voraussetzung für eine Zusammenarbeit, aus der beide Seiten gestärkt hervorgehen werden."

Neben der Symbolik sieht die Partnerschaft zwischen Verein und Klinik auch ganz konkrete Projekte vor. So können die Patientenkinder der Nachsorgeklinik mit ihren Familien regelmäßig die Heimspiele der Turbine-Frauen besuchen oder die Spielerinnen bei deren Trainingseinheiten am Platz beobachten und so auch persönliche Kontakte zu den Deutschen Meisterinnen, Champions League Siegerinnen und Nationalspielerinnen knüpfen.